Die Maschine läuft an

Trotz noch ausstehender Baugenehmigung ist jetzt urplötzlich die Betriebsamkeit ausgebrochen: Bauleiter, Handwerker und Vermesser sind geklärt, der erste Baustellentermin steht und die Werkpläne sind abzusegnen. Es geht also los!

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht. Die Baugenehmigung ist immer noch nicht da. Ein wenig ungeduldig habe ich deswegen beim Landratsamt angerufen und mich nach dem aktuellen Stand erkundigt. Von ihrer Seite aus sei alles in Ordnung, erfuhr ich, der schwarze Peter wurde ans Wasserwirtschaftsamt geschoben, von welchem die Absegnung unserer korrigierten Pläne noch ausstünde. Ein Anruf dort benötigte nur wenige Sekunden, um Klarheit über das Problem zu schaffen: (noch) kein fachliches Hindernis, sondern quälend langsame Bürokratie. Meine Anfrage wurde schlichtweg mit dem Hinweis auf drei Wochen Bearbeitungszeit beantwortet. Na toll, wenn jetzt noch ein fachliches Problem daherkommt, ist unser eh schon sehr großzügig bemessener Terminplan in Gefahr. Sowas wie ein „Dienstleistergedanke“ ist dort im Amt leider noch nicht angekommen, wenngleich es auch meine Steuergelder sind, die die Arbeit dort finanzieren… Zur Aufheiterung brauchte ich eine Runde Gerhard Polt, auch wenn das von ihm beschriebene Vorgehen in der Praxis (glücklicherweise!) so nicht funktioniert 😉

Ungeachtet dieser unangenehmen Verzögerung hat das Projekt bei Keitel-Haus nun aber Fahrt aufgenommen. Wir kennen nun unseren Bauleiter Herrn E. und und die beteiligten Firmen:

Wie man schon sieht, kommen die meisten Firmen nicht aus der Region. Das ist natürlich schade, aber eine notwendige Konsequenz aus dem Fertigbau: das sind allesamt Firmen, die sich in Zusammenarbeit mit Keitel-Haus bewährt haben, und die ihre Termine genau mit Keitel abstimmen, was uns jede Menge Organisationsarbeit (und sicher auch Ärger) erspart.

Lokale Anbieter haben wir für die Erdbau- und Vermessungsarbeiten gewählt. Die Suche nach dem Vermesser beinhaltete ein kleines, aber auch finananziell angenehmes Aha-Erlebnis, von dem wir Euch im nächsten Beitrag erzählen werden.

Auch die Werkpläne waren inzwischen von uns zu prüfen und die gewünschten Elektroinstallationen einzuzeichnen. Auch darüber mehr in den nächsten Beiträgen.

3 Gedanken zu „Die Maschine läuft an

  1. Und ich dachte bei dem Titel wirklich erst, dass auch die Baugenehmigung da ist 🙂
    Schade!!
    Zum Thema Dienstleistungsgedanken fallen mir teilweise die Stadtwerke bei uns ein. Ein Mitarbeiter davon war die Krönung mit der Antwort „bei der Anzahl der Bauvorhaben im Jahr kann er unsere Fragen jetzt dann nicht mehr beantworten“ …. ein Hoch auf die Monopolstellung . Zum Glück gab es auch Positivbeispiele 🙂
    Viel Erfolg euch!

    1. Die Positivbeispiele gibt’s bei uns ganz klar auch. Das Stadtbauamt z.B. war sehr kooperativ (ein wenig kleinlich bei einer Beschriftungssache, aber sonst sehr schnell und hilfsbereit!). Auch im oben gescholtenen Wasserwirtschaftsamt hatten wir schon einen sehr netten Mitarbeiter am Telefon. Ist halt immer so eine Glückssache mit der Tageslaune der Sachbearbeiter…

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